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Landingpage erstellen lassen: So ist eine Seite aufgebaut, die Anfragen bringt

Aktualisiert ·5 Min. Lesezeit·Anna Juckers

Landingpage erstellen lassen: So ist eine Seite aufgebaut, die Anfragen bringt
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Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Landingpage hat genau ein Ziel und keine Ablenkung: keine Navigation, ein Angebot, ein nächster Schritt.
  • Acht Abschnitte in fester Reihenfolge führen vom Problem zur Anfrage.
  • Sie lohnt sich für Kampagnen, einzelne Angebote und Leadmagneten.
  • Ohne Tracking und Testphase bleibt sie eine Vermutung.

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel: Der Besucher soll eine bestimmte Handlung ausführen, etwa eine Anfrage senden, einen Termin buchen oder einen Leitfaden anfordern. Anders als eine Startseite bietet sie keine Navigation und keine Auswahl, sondern einen Weg. Deshalb bringt eine gut gebaute Landingpage pro Besucher mehr Anfragen als eine Website mit zehn Unterseiten.

Aus der Praxis: Der Funnel von Philipp.Skin brachte 150 Anmeldungen in zwei Wochen und über 200 bis heute, ohne Anzeigen. So ist er aufgebaut.

Wann lohnt sich eine eigene Landingpage?

  • Für Kampagnen. Wer Meta Ads oder Google Ads schaltet, braucht eine Seite, die exakt das Versprechen der Anzeige einlöst. Die Startseite tut das selten.
  • Für ein einzelnes Angebot. Ein Programm, ein Workshop, eine Dienstleistung mit klarer Zielgruppe bekommt eine eigene Seite, die nur davon handelt.
  • Für Leadmagneten. Ein Leitfaden, eine Checkliste oder ein Erstgespräch gegen eine E-Mail-Adresse.

Welche acht Abschnitte braucht eine Landingpage?

  1. Hero mit Versprechen. Eine Überschrift, die sagt, was der Besucher bekommt und für wen es ist. Darunter ein Satz zum Nutzen und der erste Call-to-Action.
  2. Vertrauen auf den ersten Blick. Logos, Zahl der Kunden, ein kurzes Zitat. Noch bevor jemand liest, muss klar sein, dass andere das schon gemacht haben.
  3. Das Problem. Die Situation des Besuchers in seinen Worten. Wer sich hier wiedererkennt, liest weiter.
  4. Die Lösung. Das Angebot, erklärt am Ergebnis, nicht an Funktionen.
  5. Der Ablauf. Drei bis vier Schritte, was nach der Anfrage passiert. Das nimmt die Angst vor dem Unbekannten.
  6. Beweise. Kundenstimmen, Ergebnisse, Vorher-Nachher. Echte, keine erfundenen.
  7. Einwände. Ein FAQ-Block mit den Fragen, die vor einer Anfrage wirklich gestellt werden: Kosten, Dauer, Aufwand, was wenn es nicht passt.
  8. Der letzte Call-to-Action. Noch einmal das Versprechen, noch einmal der Button. Wer bis hier gelesen hat, ist bereit.

Die Reihenfolge ist kein Zufall. Sie folgt dem Weg, den ein Interessent im Kopf geht: Ist das für mich? Kann ich dem trauen? Was bekomme ich? Was passiert dann? Was könnte schiefgehen?

Was unterscheidet eine Landingpage von der Startseite?

Die Startseite muss alle abholen: Neukunden, Bestandskunden, Bewerber, Partner. Sie verzweigt. Eine Landingpage spricht eine Zielgruppe an und kennt nur eine Richtung. Darum gehört auf eine Landingpage keine Navigationsleiste, kein Link zum Blog und kein zweites Angebot. Jede Abzweigung kostet Anfragen. Die Prinzipien einer Conversion-Website gelten hier in verdichteter Form.

Was gehört technisch dazu?

Ladezeit unter wenigen Sekunden auch auf dem Smartphone, ein Formular, das wirklich ankommt, Tracking für jede Anfrage und jeden Klick auf Telefon oder WhatsApp, und ein Cookie-Hinweis, der Tracking erst nach Einwilligung lädt. Bei Kampagnen kommt die Testphase dazu: zwei Varianten der Überschrift oder des Hero-Bildes gegeneinander, bis klar ist, welche mehr Anfragen bringt.

So läuft es ab, wenn du deine Landingpage erstellen lässt

  1. Kostenloses Erstgespräch. Wir klären Angebot, Zielgruppe und das eine Ziel der Seite: Anfrage, Termin oder Download.
  2. Konzept und Texte. Die acht Abschnitte werden auf dein Angebot zugeschnitten, mit verkaufspsychologischen Texten, die die Fragen deiner Interessenten beantworten.
  3. Design und Umsetzung. Individuelles Design statt Vorlage, schnell und auf dem Smartphone genauso überzeugend wie am Desktop.
  4. Tracking und Launch. Jede Anfrage, jeder Anruf und jeder Klick auf WhatsApp wird messbar, der Cookie-Hinweis lädt Tracking erst nach Einwilligung.
  5. Testen und verbessern. Bei Kampagnen werden Überschrift oder Hero-Bild gegeneinander getestet, bis klar ist, was mehr Anfragen bringt.

Bei mir ist die Landingpage der Funnel einer Kampagne und gehört immer zur Meta Ads Betreuung, abgestimmt auf Anzeigen, Creatives und Tracking.

Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen?

Einen Festpreis von der Stange gibt es nicht, weil jede Landingpage ein anderes Ziel und einen anderen Umfang hat. Den Preis bestimmen vor allem diese Faktoren:

  • Umfang: wie viele Abschnitte und wie viel Inhalt die Seite braucht.
  • Texte: ob du Texte lieferst oder sie neu entstehen.
  • Individuelle Elemente: eigene Grafiken, Mockups oder Animationen.
  • Anbindungen: Formular, E-Mail-Tool, Terminbuchung oder CRM.
  • Tracking und Tests: wie genau gemessen wird und ob Varianten getestet werden.

Weil der Funnel bei mir zur Kampagne gehört, ist er Teil des Angebots für die Meta Ads Betreuung. Einen konkreten Preis bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch.

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Welche Fehler bringen Landingpages um ihre Anfragen?

  1. Die Navigation bleibt drin. Jeder Link nach oben ist ein Ausgang. Eine Landingpage hat Logo, Inhalt und Button. Sonst nichts.
  2. Das Versprechen der Anzeige fehlt auf der Seite. Die Anzeige verspricht einen kostenlosen Leitfaden, die Seite beginnt mit "Über uns". Der Besucher sucht zwei Sekunden, findet nichts und geht. Überschrift der Seite und Text der Anzeige müssen dasselbe sagen.
  3. Das Formular fragt zu viel. Name, Firma, Telefon, Budget, Anliegen in drei Sätzen. Jedes Feld kostet Anfragen. Für den ersten Kontakt reichen Name und E-Mail oder Telefon, der Rest kommt im Gespräch.
  4. Der Button sagt "Absenden". Ein Button ist ein Versprechen. "Kostenloses Konzept anfragen" sagt, was passiert. "Absenden" sagt nichts.
  5. Beweise fehlen oder sind erfunden. Kundenstimmen ohne Namen, Logos ohne Zusammenhang, Zahlen ohne Quelle. Besucher merken das, und Google auch. Lieber zwei echte Stimmen mit Name und Firma als zehn anonyme.
  6. Auf dem Handy nicht getestet. Die Mehrheit der Besucher aus Instagram und Facebook kommt vom Smartphone. Wenn dort der Button unter dem Falz verschwindet oder das Formular nicht bedienbar ist, war die Anzeige umsonst.

Wie sieht ein Beispiel aus der Praxis aus?

Funnel von Philipp.Skin: Startseite mit Leitfaden und Anmeldeformular

Philipp.Skin ist ein Leadmagnet-Funnel: Ein kostenloser Leitfaden gegen die E-Mail-Adresse, danach ein Newsletter. Die Seite hat genau einen Weg. Oben das Versprechen in einem Satz, direkt darunter das Formular mit einem einzigen Feld, dann die Gründe, warum sich der Leitfaden lohnt, dann Vertrauen durch die Person dahinter. Keine Navigation, kein zweites Angebot, keine Ablenkung. Von der ersten Abstimmung bis zum fertigen Funnel hat es eine Woche gedauert. In den ersten zwei Wochen kamen 150 Anmeldungen, bis heute über 200, ohne Anzeigen. Das Projekt steht mit Link unter Referenzen.

Der Unterschied zur Startseite desselben Unternehmens: Die Startseite muss erklären, wer Philipp ist, was er anbietet, für wen, und alle Fragen beantworten. Die Landingpage muss nur eines: die E-Mail-Adresse bekommen. Diese Reduktion ist der Grund, warum sie funktioniert. Wer Anzeigen plant, baut die Seite zuerst, siehe Meta Ads Betreuung.

Fazit

Eine Landingpage ist kein Ausschnitt der Website, sondern ein eigenes Werkzeug mit einem Ziel. Acht Abschnitte, eine Richtung, Tracking und Tests. Wer Anzeigen schaltet oder ein konkretes Angebot bewerben will, kommt daran nicht vorbei.

Häufige Fragen zum Thema

Wie lange dauert es, eine Landingpage erstellen zu lassen?

Die Landingpage entsteht als Funnel zum Start der Kampagne. Sobald Angebot und Inhalte feststehen, geht es zügig, damit die Anzeigen bald starten können.

Brauche ich eine Landingpage, wenn ich schon eine Website habe?

Für Kampagnen und einzelne Angebote ja. Die Startseite verzweigt und spricht alle an, eine Landingpage spricht eine Zielgruppe an und führt in eine Richtung. Das bringt pro Besucher mehr Anfragen.

Gehört die Landingpage zur Meta-Ads-Betreuung?

Ja. Zu jeder Kampagne gehört ein eigener Funnel. Er wird im Rahmen der Meta Ads Betreuung entwickelt, damit Anzeige und Seite dieselbe Sprache sprechen.

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Anna JuckersGründerin von AV Growthstudio in Baden-Baden, 5+ Jahre in Vertrieb, Design und Marketing. Baut Conversion-Websites und betreut Meta Ads für Coaches, Berater und B2B-Unternehmen im DACH-Raum. LinkedIn