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Was kostet eine professionelle Website? Die Faktoren hinter dem Preis

·4 Min. Lesezeit·Anna Juckers

Was kostet eine professionelle Website? Die Faktoren hinter dem Preis
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Das Wichtigste in Kürze
  • Der Preis entsteht aus Umfang und Anforderungen, nicht aus Stunden.
  • Fünf Faktoren bewegen ihn: Seitenstruktur, Textmenge, individuelle Elemente, Sprachen und Tracking.
  • Im Angebot sollten Positionierung, Texte, Design, Entwicklung, SEO und Tracking enthalten sein.
  • Danach bleiben nur Hosting und Domain, keine Lizenzkosten für ein Baukastensystem.

Die Kosten einer professionellen Website richten sich nach Umfang und Anforderungen des Projekts, nicht nach Stunden. Den größten Einfluss haben fünf Faktoren: die Zahl der Seiten, die Menge an Texten, individuelle Elemente wie 3D oder Animation, zusätzliche Sprachen und der Umfang des Trackings. Seriös ist ein individuelles Angebot nach einem Erstgespräch, in dem genau diese Punkte geklärt werden.

Warum gibt es keinen Preis von der Stange?

Weil eine Website für einen Berater mit einem Angebot etwas anderes ist als ein Auftritt für ein Unternehmen mit acht Leistungen, Karrierebereich und zwei Sprachen. Wer ohne Gespräch einen Preis nennt, nennt entweder einen Baukasten oder eine Schätzung, die später korrigiert wird. Beides ist für dich teurer als ein ehrliches Angebot nach einer halben Stunde Austausch.

Welche fünf Faktoren bestimmen den Preis?

1. Umfang der Seitenstruktur

Ein schlanker Auftritt mit wenigen Seiten ist der kleinste Fall. Eine Startseite mit Leistungsseiten, Über-mich, Referenzen, Blog und Kontakt ist der häufigste. Jede Unterseite braucht Konzept, Text und Gestaltung.

2. Menge an Texten

Verkaufspsychologische Texte sind der Kern einer Seite, die Anfragen bringt, und der Teil, der am meisten Zeit kostet. Je mehr Leistungen erklärt werden müssen, desto mehr Text.

3. Individuelle Elemente

3D-Objekte, Scroll-Animationen, Motion Graphics, interaktive Rechner oder Quiz-Strecken heben eine Seite ab, sind aber eigene Gewerke. Sie lohnen sich, wenn sie einen Zweck erfüllen, etwa ein Produkt erklären, nicht als Dekoration.

4. Sprachen

Jede zusätzliche Sprache bedeutet nicht nur Übersetzung, sondern Anpassung an den Markt und eine saubere technische Auszeichnung, damit Google die richtige Version im richtigen Land zeigt.

5. Tracking und Integrationen

Formulare, Terminbuchung, Anruf- und WhatsApp-Tracking, Verbindung zu einem CRM oder Newsletter-Tool. Je mehr angebunden wird, desto mehr Aufwand, und desto mehr weißt du später über deine Anfragen.

Was sollte im Angebot enthalten sein?

  • Positionierung und Zielgruppenanalyse
  • Seitenstruktur und verkaufspsychologische Texte
  • Individuelles Webdesign und Entwicklung
  • SEO, GEO und AEO als Teil des Baus, nicht als Zusatzpaket
  • Tracking, Cookie-Banner, Rechtstexte, Domain und Hosting eingerichtet
  • Launch mit Prüfung auf Desktop und Smartphone

Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, kommt er später als Nachtrag. Bei AV Growthstudio gehören alle sechs zum Ablauf in vier Schritten.

Welche Kosten bleiben nach dem Launch?

Bei einer individuell entwickelten Website nur Hosting und Domain. Keine Lizenz für ein Baukastensystem, kein Abo, das läuft, solange die Seite steht. Den Unterschied zu Wix, Squarespace und WordPress zeigt der Vergleich der drei Wege. Optional ist die Betreuung nach dem Launch: Änderungen, neue Inhalte, technische Pflege und die Prüfung, ob Formulare und Tracking noch laufen.

Wie entscheidest du, ob sich der Preis lohnt?

Mit einer einfachen Rechnung: Was ist dir eine qualifizierte Anfrage wert, und wie viele davon muss die Seite bringen, bis sie sich bezahlt hat? Eine Website, die als Vertriebskanal gebaut ist, beantwortet diese Frage mit Zahlen, weil sie misst. Eine Visitenkarte beantwortet sie nie. Mehr dazu im Beitrag über den Unterschied zwischen Conversion-Website und normaler Website.

Wie liest du ein Angebot richtig?

Drei Angebote für dasselbe Projekt können sich um das Vierfache unterscheiden und trotzdem alle seriös sein, weil sie Verschiedenes enthalten. Deshalb lohnt sich vor dem Preisvergleich ein Leistungsvergleich. Diese Fragen an jedes Angebot:

  • Wer schreibt die Texte? Steht "Texte werden vom Kunden gestellt" im Kleingedruckten, fehlt der teuerste und wichtigste Teil. Rechne die Zeit dazu, die du selbst brauchst, oder den Texter, den du dazubuchen musst.
  • Ist SEO Teil des Baus oder ein Zusatzpaket? Struktur, Ladezeit, strukturierte Daten gehören in den Bau. Als Zusatzpaket kostet es später doppelt.
  • Welches System? Baukasten mit Abo, WordPress mit Theme und Plugins, oder eigener Code. Das entscheidet über die laufenden Kosten der nächsten Jahre, siehe Baukasten oder individuelle Website.
  • Was ist mit Tracking, Cookie-Banner, Rechtstexten, Hosting? Jedes "wird separat berechnet" ist ein Nachtrag, der kommt.
  • Wie viele Korrekturschleifen sind drin? Zwei Runden sind üblich. "Unbegrenzt" ist entweder teuer eingepreist oder nicht ernst gemeint.
  • Was passiert nach dem Launch? Pflege und Änderungen als Pauschale, auf Stundenbasis oder gar nicht. Das sollte vor der Unterschrift klar sein.

Wann lohnt sich die Investition?

Die einfache Rechnung: Was ist dir ein Neukunde wert, wie viele Anfragen brauchst du für einen Neukunden, und wie viele Anfragen muss die Seite im Jahr bringen, damit sie sich bezahlt hat? Für einen Berater mit einem Auftragswert im vierstelligen Bereich reichen oft wenige zusätzliche Kunden im Jahr. Für einen Handwerksbetrieb mit vielen kleineren Aufträgen zählt die Zahl der Anrufe pro Monat.

Ein Beispiel aus der Praxis: Montageservice Herrmann in Rastatt bekam nach dem Relaunch innerhalb von zwei Wochen drei Anfragen aus der Region über die neue Seite, messbar über das Tracking. Auf ein Jahr hochgerechnet ist das keine Vermutung mehr, sondern eine Grundlage, um den Preis der Seite gegen ihren Ertrag zu stellen. Genau das kann eine Website nur, wenn sie misst. Eine Visitenkarte, die niemand misst, bleibt immer ein Kostenpunkt.

Deshalb lohnt sich der Blick weg vom Preisschild hin zur Frage: Ist die Seite als Vertriebskanal gebaut? Wenn ja, rechnet sie sich in Anfragen. Wenn nein, ist auch ein günstiger Preis zu hoch. Was im Angebot bei AV Growthstudio enthalten ist, steht auf der Seite Conversion-Website erstellen lassen.

Fazit

Der Preis einer Website ist eine Folge des Umfangs, nicht des Stundenzettels. Wer die fünf Faktoren kennt, kann ein Angebot lesen und vergleichen. Und wer die Seite als Vertriebskanal versteht, rechnet in Anfragen statt in Kosten.

Häufige Fragen zum Thema

Gibt es laufende Kosten für ein Baukastensystem?

Bei einer individuell entwickelten Website nicht. Die Seite gehört dir, es bleiben nur Hosting und Domain. Baukästen wie Wix oder Squarespace laufen dagegen im Abo.

Muss ich Texte und Bilder selbst liefern?

Nein. Positionierung, Seitenaufbau und Texte werden auf Basis deiner Leistungen und Zielgruppe entwickelt. Vorhandene Fotos, Logos und Referenzen werden übernommen, wenn sie passen.

Wann bekomme ich einen konkreten Preis?

Nach dem kostenlosen Erstgespräch. Darin werden Umfang, Inhalte, Sprachen und Tracking geklärt, daraus entsteht ein individuelles Angebot.

Du willst, dass dein Auftritt verkauft?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, wo deine Website oder deine Kampagnen heute stehen und was den größten Hebel hat.

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Anna JuckersGründerin von AV Growthstudio in Baden-Baden, 5+ Jahre in Vertrieb, Design und Marketing. Baut Conversion-Websites und betreut Meta Ads für Coaches, Berater und B2B-Unternehmen im DACH-Raum. LinkedIn